Nachdem wir (mein Reisekollege Michi D. aus W. und ich) die erste Sicherheitskontrolle am Flughafen Stuttgart ohne Probleme hinter uns gebracht hatten, konnten wir überraschend schnell und unkompliziert unser Flugzeug betreten. Hierbei sei bemerkt dass ich, abgesehen von einer Spritztour mit einer Propellermaschine in Kleinwagengröße, noch nie geflogen bin. Voller Vorfreude musste ich nach etwas Wartezeit zuerst einmal ertragen, wie unser Airbus in gefühltem Schritttempo an den Start rollte. Doch um 07:25 Uhr konnte es dann endlich losgehen, der Pilot hat den Turbinen die Sporen gegeben und ZACK waren wir auch schon in der Luft, hoch oben über den Wolken, toll.
Flug über Belgien, wie man unschwer erkennen kann
Sonnenaufgang in der Warteschleife über London
In London Heathrow wurde nach zwei weiteren Kontrollen, mit intensiver Ganzkörperabtastung und Gepäckdurchwühlerei, auf "American Airlines" umgesattelt. Die neue Maschine, eine Boing 777, war um einiges größer, ruhiger und besser klimatisiert als der vorige Flieger. Unverständlicherweise kam das freundlichen Bordpersonal meiner Bitte jedoch nicht nach, mich gebührend in der „First Class“ oder der „Business Class “ zu empfangen, sodass ich erste Erfahrungen mit dem uns in den USA erwartenden Essen machen durfte. Trotz des nicht optimalen Komforts, konnte ich Dank meiner angeborenen Fähigkeit des „Überall-Schlafen-Könnens“ beinah den kompletten Flug über den Atlantik, für wertvollen Schönheitschlaf nutzen. Die restliche Zeit habe ich damit verbracht mich mit meinem wirklich netten, kommunikativen Sitznachbar über Gott und die Welt zu unterhalten. Er war auf dem Weg von Russland, dem Heimatland seiner Frau, zurück nach Kansas City und wollte mir verklickern, dass es in Russland trotz aller Probleme ein funktionierendes System gibt, das annähernd einer Demokratie entspricht, witzig. Ankunft auf dem O’Hare Chicago um etwa 13.00 Uhr Ortszeit. Nach einer finalen Gepäck- und Dokumentenkontrolle konnten wir endlich die USA betreten. Drei Stunden später, nach einer längeren Fahrt mit der „S-Bahn“ und einem Fußmarsch durch die regnerischen Straßen der Innenstadt, konnten wir schließlich total durchnässt in unserem Hotel am Grand Park einchecken.
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