Sonntag, 14. Januar 2007

Start in Carbondale

Bin jetzt seit einer Woche hier, hab also schon einiges erlebt und kann mal einen Schwank aus meinem Campusleben erzählen. Also zuerst mal ist hier alles riesig! Mein Studentenwohnheim hat 17 Stockwerke, die Uni 23.600 Studenten, der Campus 4.6 km², und auf dem Campus gibt so ziemlich alles: Eine/n Bücherladen, Starbucks, TacoBell, Subway's, McDonald's, Bowlingbahn, Campus-See, Football-Stadion, Basketball-Arena (~10.000 Sitzplätze)...
Aber genug rumgeprotzt! Mein erster Eindruck von den Leuten ist, dass hier alle super-freundlich und sehr hilfsbereit sind. Wir neuen Internationals sind ständig bei irgendwelchen Leuten und "Bibel-Vereinigungen" eingeladen, bei denen es FREE FOOD gibt. Die Internationals setzen sich aus 74% Indern, 25% "Ost-Asiaten", und 1% Europäern zusammen! Wir Europäer haben hier gleich mal eine "European Community" gegründet, die mit drei Mitgliedern (Sarah aus Norwegen, Sara aus Italien und Ich aus Deutschland) vielleicht nicht unbedingt zu den Größten aber dafür zu den Besten gehört. Gestern hat die Community ein Basketball-Match besucht, das unsere "Salukis" natürlich haushoch gewonnen haben und grad komm ich vom unamerikanischen Soccer was auch eine Riesengaudi war. Kleine Anmerkung für die folgenden Beiträge: Hab schon so ziemlich auf Englisch umgestellt, also wird mir das Schreiben auf Deutsch wohl etwas schwer fallen, was sich wohl in den Beiträgen bemerkbar machen wird.














In der "Saluki-Arena"

Freitag, 12. Januar 2007

iPod costs 2 Cell Phones

Mo 08.01.06, Chicago & Carbondale

Sind in aller Frühe aus den Federn "gesprungen", um auch ja unseren Zug bzw. Flug zu erwischen. Beim Frühstuck in der Nähe des Bahnhofs musste ich feststellen dass mein iPod fehlt. Hatte ihn ihm Hotel in der Schreibtischschublade vergessen, also schnell die "Scrambled Eggs" runter gehauen und zurück ins Hotel. Hatte die Ehre die 15 Blocks zu joggen (mit dem ganzen Gepäck), da kein ein einziges Taxi frei war. Der Mp3-Player war Gottseidank noch da aber musste schnellstmöglich wieder zur "Union Station". Taxi an der Rezeption bestellt - raus aus dem dem Hotel - Ewigkeiten gewartet - beschlossen selber ein Taxi zu rufen - Rucksack aufgemacht - Handy rausgeholt - in der Hektik Handy auf den Boden geschmissen - Display kaputt! Das Taxi kam dann doch und ich bin rechtzeitig auf meinen Zug gekommen, musste am Ticketschalter aber feststellen dass ich die Seitentasche nicht zugemacht hatte. In der Tasche WAR mein zweites Handy, WAR! Naja, es hätte auch noch schlimmer kommen können, in der Tasche lag nämlich noch meine DigiCam. Nach 5 1/2 Stunden im Amtrak kam ich schließlich in Carbondale an, dem Ort in dem ich die nächsten 4 Monate verbringen werde.

Sonntag, 7. Januar 2007

Chicago Final

Sonntag 07.01.06, Chicago

An unserem letzten Tag in Chicago waren wir im "Shedd Aquarium", das wie sich rausstellte eine sehr interessante Einrichtung ist.
Eigentlich wollten wir heute noch "Chinatown" sehen, da das aber ein ganzes Stück außerhalb ist und wir hier (sehr unamerikanisch) alles zu Fuß erledigen, wurde aus unserem Besuch im chinesischen Viertel doch nichts mehr. Ist aber auch egal, haben bei unserem viertägigen Intensiv-Sightseeing sowieso genug gesehen.














Homeless in front of "Shedd Aquarium"














Nacktmull-Plakat (unser Semester-Maskottchen)














Bye Chicago, bye Michi!
Morgen früh trennen sich unsere Wege...

Kunst und hohe Häuser

Samstag 06.01.06, Chicago

Heute hat uns der Wettergott mit tollem Wetter dafür belohnt, dass wir unseren leckeren riesigen Salat bei "Wendy's" gestern so brav aufgegessen haben. Beinahe den ganzen Tag über war es sonnig, was die Stadt in einem ganz neuen Licht erstrahlen lies.














Blick vom "Sears Tower"

Nachmittag haben wir das "Art Institute of Chicago" besucht. Leider hatten wir nicht genügend Zeit für das riesige Museum, konnten aber noch genug Meisterwerke bestaunen um uns mächtig beeindrucken zu lassen.














Im "Millenium Park"

Freitag, 5. Januar 2007

Los geht's Chicago

Freitag 05.01.06, Chicago

Erste "Tour de Windy City"



























Spiegelei im "Millenium Park"















Schöne Grüße an J. Wacker (ODB)!















Austrian energy is everywhere














Chicago Beach


















Rainforest Cafe (Restaurant + Freizeitpark = ?)

Let's get it on!

Donnerstag 04.01.06, Stuttgart

Nachdem wir (mein Reisekollege Michi D. aus W. und ich) die erste Sicherheitskontrolle am Flughafen Stuttgart ohne Probleme hinter uns gebracht hatten, konnten wir überraschend schnell und unkompliziert unser Flugzeug betreten. Hierbei sei bemerkt dass ich, abgesehen von einer Spritztour mit einer Propellermaschine in Kleinwagengröße, noch nie geflogen bin. Voller Vorfreude musste ich nach etwas Wartezeit zuerst einmal ertragen, wie unser Airbus in gefühltem Schritttempo an den Start rollte. Doch um 07:25 Uhr konnte es dann endlich losgehen, der Pilot hat den Turbinen die Sporen gegeben und ZACK waren wir auch schon in der Luft, hoch oben über den Wolken, toll.














Flug über Belgien, wie man unschwer erkennen kann














Sonnenaufgang in der Warteschleife über London

In London Heathrow wurde nach zwei weiteren Kontrollen, mit intensiver Ganzkörperabtastung und Gepäckdurchwühlerei, auf "American Airlines" umgesattelt. Die neue Maschine, eine Boing 777, war um einiges größer, ruhiger und besser klimatisiert als der vorige Flieger. Unverständlicherweise kam das freundlichen Bordpersonal meiner Bitte jedoch nicht nach, mich gebührend in der „First Class“ oder der „Business Class “ zu empfangen, sodass ich erste Erfahrungen mit dem uns in den USA erwartenden Essen machen durfte. Trotz des nicht optimalen Komforts, konnte ich Dank meiner angeborenen Fähigkeit des „Überall-Schlafen-Könnens“ beinah den kompletten Flug über den Atlantik, für wertvollen Schönheitschlaf nutzen. Die restliche Zeit habe ich damit verbracht mich mit meinem wirklich netten, kommunikativen Sitznachbar über Gott und die Welt zu unterhalten. Er war auf dem Weg von Russland, dem Heimatland seiner Frau, zurück nach Kansas City und wollte mir verklickern, dass es in Russland trotz aller Probleme ein funktionierendes System gibt, das annähernd einer Demokratie entspricht, witzig. Ankunft auf dem O’Hare Chicago um etwa 13.00 Uhr Ortszeit. Nach einer finalen Gepäck- und Dokumentenkontrolle konnten wir endlich die USA betreten. Drei Stunden später, nach einer längeren Fahrt mit der „S-Bahn“ und einem Fußmarsch durch die regnerischen Straßen der Innenstadt, konnten wir schließlich total durchnässt in unserem Hotel am Grand Park einchecken.

Mittwoch, 3. Januar 2007

Besucherkarte

Super-interessant-informative Besucherkate eingefügt.

Feierliche Blog-Eröffnung

Hallo meine lieben Leser, hiermit wird mein Blog feierlich eröffnet.
Ab sofort werden auf dieser Plattform meine Erlebnisse in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Besten gegeben. Und ab dafür...